Konzert

KONZERT

Kammer Musik Theater veranstaltet klassische Konzerte in der Tradition des Internationalen Kammermusikfestivals Nürnberg. Neben Konzerten bei Kerzenschein im Rittersaal der Kaiserburg werden auch Orte ausgewählt, die mit der Musik des Programms kommunizieren. Dazu gehörten zum Beispiel das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände oder aufgelassene Industriehallen auf dem alten AEG-Gelände.

Gegenwärtig im Programm

Hört, hört!
Gesprächskonzert im Marmorsaal

Eine Konzertreihe des Presseclubs Nürnbergs in Kooperation mit Bridging Arts Nürnberg

Der Presseclub Nürnberg mit Sitz im Marmorsaal der NÜRNBERGER Akademie ist seit jeher nicht nur für seine Mitglieder ein Ort des anregenden Austauschs und der Kultur. Mit der neuen Musikreihe „Hört, hört! Gesprächskonzerte im Marmorsaal“ lädt er nun eine breite Öffentlichkeit zu abwechslungsreichen Exkursionen in die vielfältige Welt der Musik ein. Das neue Format ist in Zusammenarbeit mit Bridging Arts Nürnberg entstanden.

In der Reihe werden ein Künstler, aber auch manchmal mehrere Musikerinnen und Musiker einen Komponisten, ein musikalisches Phänomen, ein Genre oder eine Künstlerkarriere mit Hörbeispielen präsentieren. Renommierte Vertreterinnen und Vertreter ihres Fachs sorgen für musikalischen Genuss in einem besonderen Ambiente.

Das Programm

Eine heroische Künstlerin

Clara Schumann

09. März 2023, 19 Uhr – Einlass 18 Uhr

12. Januar 2023 , 19 Uhr (Einlass 18 Uhr)

Ayala Rosenbaum
Piano

Über Clara Schumann, Johannes Brahms und Robert Schumann und deren Beziehung zueinander wurde schon viel geschrieben, gesagt und gesungen. In unserem Programm wollen wir aber vor allem anhand der Musik zeigen, wie Clara Wieck, das Wunderkind mit schwieriger Kindheit, zu Clara Schumann, eine der größten und bedeutendsten Musikerinnen des 19. Jahrhunderts wurde.

Geliebt und verehrt von großen Komponisten wie Robert Schumann, Felix Mendelssohn und Johannes Brahms, hatte sie einen besonderen Einfluss auf die Deutsche Romantische Musik. Aber sie wurde in ihrer musikalischen Lebenswelt eben nicht nur als „Mutter und Muse“, sondern als eine eigenständige Musikerin, Komponistin und Pianistin mit weitreichendem Netzwerk und Einfluss anerkannt.

Das Programm beginnt zunächst mit ihrer besonderen Verbindung zu J.S. Bach. Danach sollen die ersten Jahre ihrer Ehe mit Robert beleuchtet werden. Die entstandene Musik dieser Zeit war eine künstlerische Kooperation von beiden, wie man heute aus den Ehetagebüchern weiß oder beispielsweise in den Liedern aus Rückerts Liebesfrühling op. 37 erleben kann.

Zuletzt beschreiben wir die tragische Zeit von Robert Schumanns Krankheit und Tod im Jahr 1856 und berichten über die Begegnung mit dem jungen Johannes Brahms. Wir können nicht mit Sicherheit behaupten, dass Clara und Johannes eine Liebesbeziehung hatten. Der teilweise erhaltene Briefwechsel zwischen den beiden, der über 40 Jahre dauerte, verbirgt oft mehr als er zeigt. Aber Brahms` Lieder und besonders die späte Klaviermusik zeigen klare und empfindsame Gefühle von beiden, wie wir anhand von ausgewählten Beispielen zeigen werden. Denn vor allem durch ihre Musik ist diese starke und tiefe Beziehung für immer verewigt.

Vorschau der weiteren Termine:

11. Mai Stofferl Well – ein Künstlerleben mit Christoph Well und Lilo Kraus
22. Juni Oktett von Franz Schubert mit Studierenden der Hochschule für Musik
13. Juli The Knitting Pilgrim ein Ein-Personen-Stück, das Geschichtenerzählen, Bildprojektion und drei riesige handgestrickte Wandtafeln „Glasfenster“ kombiniert (mit deutschen Untertiteln)
Mehr zu The Knitting Pilgrim gibt es hier auf der Website des Künstlers (englisch): www.kirkdunn.com

Kartenbestellung

    Alle Angaben sind erforderlich!




    ‹Eine heroische Künstlerin - Clara Schumann›
    Eintritt: 28,- € pro Person (14,- € ermäßigt*)

    Mir ist bekannt, dass sich das Programm ändern kann.Mit meiner Teilnahme an dieser Veranstaltung erklären ich mich einverstanden, dass Aufnahmen zur Veröffentlichung in allen Medien gemacht werden.

    Alle Konzerte finden im Marmorsaal des Presseclub in der NÜRNBERGER Akademie,
    Gewerbemuseumsplatz 2, 90403 Nürnberg, statt.

    Nachdem Sie Ihren Kartenwunsch an uns gesendet haben erhalten Sie eine Mail mit einer Übersicht und weiteren Informationen.

    DAS ERSTE MAL

    Minifestival in Kooperation mit dem Deutschen Museum Nürnberg - Zukunftsmuseum

    8. und 9. Februar 2023

    Konzeption: Elliott Carlton Hines, Frances Pappas, Maren Zimmermann

    Kartenverkauf ab 20. Dezember 2022 über das Deutsche Museum Nürnberg.

    Das Programm

    8. Februar 2023, 20 Uhr

    Deutsches Museum Nürnberg

    Konzert 1: Adam und Eva

    Wenn man der Bibel glauben kann, sind Adam und Eva unser aller Prototypen. Aber was war mit Lilith, die durch die Mythologie geistert und von der behauptet wird, dass sie vor Eva da war? Und wie war das mit Kain und Abel, den Prototypen der Söhne? War Gott zufrieden mit seinen Schöpfungen? Höchste Zeit, diesen Fragen in Musik und Literatur nachzuspüren.

    9. Februar 2023, 20 Uhr

    Deutsches Museum Nürnberg

    Konzert 2: Pro+o+ype

    Komponist:innen sind stets auf der Suche nach neuen Klängen und Instrumenten. Selbst das Klavier war irgendwann ein Prototyp und jede neue Musikergeneration entlockt ihm ganz eigene Klänge und Spielweisen. Gehen Sie mit uns auf eine Reise durch diese Prototypen. Außerdem wird es Zeit, einige der vielen genialen Nürnberger Erfindungen von Taschenuhr bis Playmobil auf ihre Musikalität zu überprüfen.

    Musik von:
    Kiara Konstantinou (*1992), Karin Rehnqvist (*1957), Georges Aperghis (*1945)

    Mit Texten aus der hebräischen Mythologie und Mark Twain Adams Tagebuch

    Musik von:
    Johann Sebastian Bach, John Cage, Philip Glass, Kiara Konstantinou, Alexander Skrjabin, Publikum

    Mit:
    Andrea Conangla – Gesang, Rebecca Kirchmann – Rezitation, Kiara Konstantinou – Cello, Ines Ljubej – Percussion, Frances Pappas – Gesang, Radoslaw Szarek – Percussion

    Mit:
    Andrea Conangla – Gesang, Virginie Dejos – Klavier, Patrizia Förtsch – Cello, Elliott Carlton Hines – Gesang, Rebecca Kirchmann – Rezitation, Kiara Konstantinou – Cello, Ines Ljubej – Percussion, Josefine Obermeyer – Cello, Periklis Papakonstantinou – Violine, Sotiris Papakonstantinou – Cello, Frances Pappas – Gesang, Radoslaw Szarek – Percussion

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    PHILOXENIA – Eine Trilogie
    2019–2021

    Die Kammermusikfestivals 2019, 2020 und 2021 als Gastspiel I-III und die neue Community-Tanzoper Niemands fantastische Reise sind Teil der Philoxenía – Trilogie. Das thematische Leitmotiv, was übersetzt soviel bedeutet wie ‚Liebe zu Fremden‘ spannt in diesem Zeitraum ein inhaltliches Dach über all unsere Formate.

    Mehr zu Philoxenía finden Sie hier